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laufendes Jahr

Die Schönsten Schweizer Bücher des Jahres 2009 (juriert im Januar 2010)

'Francis Baudevin. Miscellaneous Abstract'

'Bauhaus Streit. 1919–2009. Kontroversen und Kontrahenten'

'Julia Born. Title of the Show'

'Valentin Carron. Learning from Martigny'

'Crossmappings. Essays zur visuellen Kultur'

'Fahrenheit 451. The Temperature at Which Books Burn'
© Aude Lehmann / Lex Trüb

'Forde 1994–2009'

'Thomas Galler. Walking through Baghdad with a Buster Keaton Face'

'Gefühle zeigen. Edition Collegium Helveticum 5'

'Alex Hanimann. Textarbeiten 1986–2008'

'Kiosk. Modes of Multiplication'

'PierLuigi Macor. Zukunft'

'Robert Mangold. X, Plus and Frame Paintings'

'Ari Marcopoulos. Within Arm's Reach'

'Urs Marty'

'S. Marx – 85 Zeichnungen'

'Memorizer. Der Sammler Andreas Züst'

1. 'Die demokratische Verfassung'
2. 'Erprobt und entwicklungsfähig'

'Dado. Gebaut und bewohnt von Rudolf Olgiati und Valerio Olgiati'

'Taiyo Onorato & Nico Krebs. The Great Unreal'

'40 Portraits'

'Die Stimme der Natur. 100 Jahre Pro Natura'

'Alex Sadkowsky. Bio-Foto-Kultografie'

'Serpentine Gallery Manifesto Marathon'

'Show Show. San Keller. Manor Kunstpreis Kanton Bern'

'Solution 1–10. Umbauland'

'Jules Spinatsch'

'Voids. A Retrospective'

'Wait to Wait. A Conversation'

'Inside the White Cube. Overprinted Edition'

Über den Jahrgang

Beim Wettbewerb 'Die schönsten Schweizer Bücher' des Bundesamtes für Kultur (BAK) hat die unabhängige Jury Ende Januar 2010 insgesamt 30 Titel zu den schönsten Schweizer Büchern des Jahrgangs 2009 erklärt. Im Anschluss wurden die prämierten Bücher beim internationalen Wettbewerb der Stiftung Buchkunst in Leipzig von einer internationalen Jury begutachtet. Gleich vier Bücher aus der Schweiz schafften es in die vordersten Ränge: Die Goldmedaille für 'Thomas Galler. Walking through Baghdad with a Buster Keaton Face' (edition fink), eine Silbermedaille für 'Die Stimme der Natur. 100 Jahre Pro Natura' (Kontrast Verlag), eine Bronzemedaille für 'Voids. A Retrospective' (JRP Ringier Kunstverlag) und ein Ehrendiplom für 'Jules Spinatsch' (KODOJI Press).

 

411 Bücher wurden dieses Jahr zum Wettbewerb 'Die schönsten Schweizer Bücher' eingereicht, welcher das BAK jährlich im Auftrag des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) durchführt. Die fünfköpfige Jury unter dem Präsidium von Cornel Windlin hat sämtliche Eingaben begutachtet und daraus 30 Titel ausgewählt. Zum einen würdigt das BAK mit dieser Auszeichnung hervorragende Leistungen im Bereich der Buchgestaltung und -produktion. Zum andern richtet der Wettbewerb den Blick auf besonders beachtenswerte und zeitgemäss umgesetzte Bücher.

 

Die Jury beurteilt die Einsendungen auf ihre Konzeption, grafische Gestaltung und Typografie, wobei der Schwerpunkt der Bewertung auf Innovation und Originalität liegt. Ausserdem prüft sie die Qualität des Druckes und des Einbandes, die buchbinderische Verarbeitung sowie die verwendeten Materialien.

 

Im Juni 2010 wurden 'Die schönsten Schweizer Bücher' des Jahrgangs 2009 im Museum für Gestaltung Zürich dem Publikum präsentiert, zeitgleich erschien der umfangreiche Katalog zum diesjährigen Wettbewerb. Zurzeit werden die prämierten Bücher im Mudac (Musée de design et d'arts appliqués contemporains) in Lausanne gezeigt (3. November 2010 bis 13. Februar 2011). Wie bereits im vergangenen Jahr sind sämtliche beim Wettbewerb eingereichten Bücher Seite an Seite mit den prämierten Büchern in der Ausstellung zu sehen.

Jan-Tschichold-Preis

In Erinnerung an den Typografen Jan Tschichold, auf dessen Anregung 1943 der schweizerische Buchgestaltungswettbewerb initiiert wurde, verleiht die Jury unabhängig von den zum Wettbewerb eingegebenen Büchern jedes Jahr den Jan- Tschichold-Preis. Mit diesem Preis ermöglicht das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) der Jury seit 1997, eine Persönlichkeit, eine Gruppe oder eine Institution für hervorragende Leistungen im Bereich der Buchgestaltung auszuzeichnen. Der mit 15 000 Schweizer Franken dotierte  Jan-Tschichold-Preis geht dieses Jahr an den Verleger und Gestalter Christoph Keller und seine Christoph Keller Editions beim JRP Ringier Kunstverlag in Zürich. Die Jury ehrt damit sowohl einen bibliophilen Buchgestalter, der Massstäbe setzt, als auch einen Verleger, der Jahr für Jahr ein aussergewöhnliches Verlagsprogramm vorstellt.