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laufendes Jahr

Die Schönsten Schweizer Bücher des Jahres 2012 (juriert im Januar 2013)

L'Atlas Mnémosyne. Fotografie: Scheltens & Abbenes, Amsterdam
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Baldessari sings LeWitt. Fotografie: Scheltens & Abbenes, Amsterdam
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Barents Lessons. Teaching and Research in Architecture 2012. Fotografie: Scheltens & Abbenes, Amsterdam
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Drawing. Fotografie: Scheltens & Abbenes, Amsterdam
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Drawings. Fotografie: Scheltens & Abbenes, Amsterdam
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Elefanten, schaukelnde Götter und Tänzer in Trance. Bronzekunst aus dem heutigen Indien. Fotografie: Scheltens & Abbenes, Amsterdam
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heute und danach. Fotografie: Scheltens & Abbenes, Amsterdam
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Imagining the House. Fotografie: Scheltens & Abbenes, Amsterdam
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Jules Beck. Der erste Schweizer Hochgebirgsfotograf. Fotografie: Scheltens & Abbenes, Amsterdam
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Ma Biće Bolje. Bosnia-Herzegovina 2001–2005. Fotografie: Scheltens & Abbenes, Amsterdam
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My Labor is My Protest. Theaster Gates. Fotografie: Scheltens & Abbenes, Amsterdam
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Piero Gilardi. Fotografie: Scheltens & Abbenes, Amsterdam
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Pocket Companion to Books from the Simpsons in Alphabetical Order. Fotografie: Scheltens & Abbenes, Amsterdam
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REM. Fotografie: Scheltens & Abbenes, Amsterdam
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Sounds Like Silence. John Cage – 4'33" – Silence Today. Fotografie: Scheltens & Abbenes, Amsterdam
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Sources in the Air. David Maljkovic. Fotografie: Scheltens & Abbenes, Amsterdam
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Trix + Robert Haussmann. Fotografie: Scheltens & Abbenes, Amsterdam
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Unfolded. Scheltens & Abbenes. Fotografie: Scheltens & Abbenes, Amsterdam
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Vindonissa-Museum Brugg. Ein Ausstellungsführer. Fotografie: Scheltens & Abbenes, Amsterdam
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Über den Jahrgang

Das Bundesamt für Kultur (BAK) führt jährlich den Wettbewerb 'Die schönsten Schweizer Bücher' durch. Zum einen würdigt das BAK mit dieser Auszeichnung hervorragende Leistungen im Bereich der Buchgestaltung und -produktion. Zum andern richtet der Wettbewerb den Blick auf besonders beachtenswerte und zeitgemäss umgesetzte Bücher. Erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs wurden über 450 Bücher eingereicht. Die Zahl eingereichter Titel blieb in den letzten zehn Jahren bei rund 400 Eingaben jährlich relativ stabil. Die zahlreichen Eingaben zeugen vom regen Interesse seitens der Gestalter, Verleger und Produzenten, sich einer Fachjury zu stellen. Die fünfköpfige Jury, aktuell unter dem Vorsitz von Manuel Krebs, hat sämtliche Eingaben begutachtet und daraus 19 Titel zu den schönsten Schweizer Büchern 2012 erklärt. Der Jan-Tschichold-Preis, der hervorragende Leistungen im Bereich der Buchgestaltung würdigt, wird dieses Jahr an den Typografen und Grafiker François Rappo aus Lausanne verliehen.

Vom 27. bis 30. Juni 2013 werden ‘Die schönsten Schweizer Bücher‘ des Jahrgangs 2012 im Helmhaus Zürich dem Publikum und den Medien präsentiert, zeitgleich erscheint der Katalog zum diesjährigen Wettbewerb (Gestaltung: Aude Lehmann). Anlässlich der Ausstellungs-Vernissage wird zudem der Jan-Tschichold-Preisträger geehrt. Ebenso findet im Rahmen der Ausstellung die Buchmesse ʻPublishers‘ Tablesʻ statt (Samstag, 29. Juni 2013).

Im Herbst 2013 werden die Bücher bei der Schule für Gestaltung St. Gallen im Rahmen der Typo St. Gallen gezeigt. Ebenfalls wird die Ausstellung in Lausanne in der Galerie CIRCUIT zu sehen sein, und bereits zum fünften Mal in Folge reist die Ausstellung nach Lavin, Engadin. Wie bereits in den vergangenen Jahren werden sämtliche beim Wettbewerb eingereichten Bücher Seite an Seite mit den prämierten Büchern ausgestellt.

Auf Einladung von verschiedenen Institutionen und lokalen Veranstaltern sind die Bücher überdies im Ausland zu sehen, etwa in London (Helvetic Centre), Oslo (Grafill), Paris (Centre culturel suisse), Wien (Typographische Gesellschaft Austria) und weiteren Städten.

Ausstellungen

Die schönsten Schweizer Bücher im Helmhaus Zürich
Vernissage : Donnerstag, 27. Juni 2013, ab 18 Uhr
Ausstellung: Freitag, 28. bis Sonntag, 30. Juni 2013, 10–18 Uhr
Helmhaus Zürich, Limmatquai 31 – 8001 Zürich
www.helmhaus.org

Lavin, Engadin
staziun Lavin, 9. bis 11. August 2013
www.staziun-lavin.ch

Centre culturel suisse Paris
Vernissage: Freitag, 13. September 2013, 18 Uhr
Ausstellung: Samstag, 14. September bis Sonntag, 15. Dezember 2013
Centre culturel suisse, Librairie, 32 rue des Francs-Bourgeois, F – 75003 Paris
www.ccsparis.com
www.ccsparis.com/events/detail/375

Schule für Gestaltung St. Gallen, im Rahmen der Typo St. Gallen
Vernissage: Montag, 16. September 2013, 19 Uhr
Ausstellung: Montag, 16. bis Samstag, 28. September 2013
Demutstrasse 115, 9012 St. Gallen
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 21 Uhr,
Samstag von 8 bis 16 Uhr, Sonntag geschlossen
www.gbssg.ch
www.typo-stgallen.ch

CIRCUIT Centre d’art contemporain
Vernissage: Mittwoch, 30. Oktober 2013, 18 Uhr
Ausstellung: Donnerstag, 31. Oktober bis Sonntag, 3. November 2013
9, avenue de Montchoisi, 1001 Lausanne
www.circuit.li

Jan-Tschichold-Preis

Der Jan-Tschichold-Preis wird von der Jury unabhängig von den zum Wettbewerb eingereichten Büchern verliehen. Damit zeichnet das BAK seit 1998 eine Persönlichkeit, eine Gruppe oder eine Institution für hervorragende Leistungen in der Buchgestaltung aus. Der diesjährige Preis in der Höhe von 15'000 Franken geht an den Typografen und Grafikdesigner François Rappo aus Lausanne. Seit 1994 unterrichtet er Typografie und Grafikdesign an der ECAL Ecole cantonale d’art de Lausanne und trug massgeblich zur Ausstrahlung der Institution in Bezug auf diese Fachbereiche bei. François Rappo vereint für das Buch ausschlaggebende Kompetenzen und Wirkungsfelder. Zum einen in der Praxis als Grafiker, Typograf und Schriftentwerfer. Zum anderen in der Geschichte und Theorie als Experte für Buchkunst, Typografie und Schrift. Und schliesslich als Vermittler in seiner Rolle als langjähriger Dozent an der ECAL. Rappos Verdienste in diesen Bereichen sind bemerkenswert und sein fundiertes Wissen über Typografie und deren Geschichte ist gepaart mit einer lebendigen Neugier und Offenheit gegenüber technologischen Innovationen. Rappos charakteristische Schriften Theinhardt Grotesk, Didot Elder, New Fournier BP, Genath u.a. stellen nicht nur einen wichtigen Beitrag zu zeitgenössischer Schriftgestaltung dar, es sind auch geschichtliche Referenzen, denn oft beruhen seine Schriften auf der Aufarbeitung seltener oder vergessener Schriftentwürfe. Zahlreiche seiner Schriften sind in prämierten schönsten Schweizer Büchern der vergangenen Jahre zu finden.