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laufendes Jahr

Raphaël Von Allmen

'Plastic Back Chair' (Aluminium und Polypropylen)

'Plastic Back Chair' (Aluminium und Polypropylen)
© BAK / Cortis & Sonderegger, Zürich

'Plastic Back Chair' (Aluminium und Polypropylen)
© BAK / Cortis & Sonderegger, Zürich

'Plastic Back Chair' (Aluminium und Polypropylen)
© BAK / Cortis & Sonderegger, Zürich

'Plastic Back Chair' (Aluminium und Polypropylen)
© BAK / Cortis & Sonderegger, Zürich

'Plastic Back Chair' (Aluminium und Polypropylen)
© BAK / Cortis & Sonderegger, Zürich

'Plastic Back Chair' (Aluminium und Polypropylen)
© BAK / Cortis & Sonderegger, Zürich

'Plastic Back Chair' (Polypropylen-Rückenlehne)
© BAK / Cortis & Sonderegger, Zürich

'Plastic Chair Development'

'Plastic Chair Development'
© BAK / Cortis & Sonderegger, Zürich

'Plastic Chair Development'
© BAK / Cortis & Sonderegger, Zürich

'Plastic Chair Development'
© BAK / Cortis & Sonderegger, Zürich

'Plastic Chair Development'
© BAK / Cortis & Sonderegger, Zürich

© BAK / Cortis & Sonderegger, Zürich

'Plastic Chair Development'
© BAK / Cortis & Sonderegger, Zürich

Overview

Kategorie

Produkt- und Industriedesign

 

Werk

'Plastic Back Chair' (Diplomarbeit)

Essay

Bequeme Sitzgelegenheit mit Spannkraft

Ein flexibles Material, das auf einem stabilen Untersatz angebracht wird: Das ist das Grundprinzip des 'Plastic Back Chair'. Die Diplomarbeit des jungen Designers Raphaël von Allmen überzeugte die Jury. Der Objektdesigner aus dem Hause ECAL präsentierte mit seinem 'Plastic Back Chair' ein schnörkelloses Konzept über die Entwicklung eines Stuhls. Als Übergang von der Idee zur konkreten Umsetzung entwarf von Allmen nach ersten Skizzen zuerst 3D-Modelle aus Papier und Karton im Massstab 1:5. Durch den kombinierten Einsatz von Entwurf und Modell verfeinerte er nach und nach den Massstab und die materiellen Eigenschaften. Eine Hauptschwierigkeit bei der Formfindung lag vor allem darin, die Rückenlehne aus Kunststoff dem stabilen Untersatz des Stuhles anzupassen. Das Resultat des Projektes kann sich sehen lassen. Das Endprodukt der vier Monate dauernden Suche ist ein Stuhl mit einer flexiblen Rückenlehne aus Plastik, Beinen aus Aluminiumprofilen und einer Sitzfläche, die aus einem Aluminiumblech gefertigt ist. Funktionsweise und Machart sind klar sichtbar und schnell wird klar, was, wie und vor allem warum so, und genau so, vom Konstrukteur zusammengesetzt wurde. Die prägnante Form entsteht durch den bewussten Rückgriff auf eine einfache Herstellung der Rückenlehne. Anstatt eines aufwändigen Formgusses wählte Raphaël von Allmen eine kostengünstige Schneidetechnik, die es ihm erlaubt, auch bei kleinen und mittleren Stückzahlen die Produktionskosten tief zu halten. Die Bestandteile sind leicht zerlegbar und können einzeln wiederverwertet werden. Die zugeschnittene Polypropylen-Platte ist zur Gewährleistung der Stabilität gerillt und auf der steifen Aluminiumkonstruktion gerade so vernietet, dass die Rückenlehne ihre Form erhält. Die Sitzfläche ist auf die Aluminiumkonstruktion aufgeschraubt und gibt dem Plastik die finale Spannung. Kurzum: Ein Stuhl, bei dem das Material Widerstand leistet.
Eduard Hartmann

Resources

Portrait

Biografie

Name

Raphaël Von Allmen

 

Geboren

1983

Ausbildung

Designer HES, design industriel