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Valentin Brustaux

Schrift 'LL Brown Typeface' - Fontviewer

Schrift 'LL Brown Typeface' - Fontviewer

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'tiina', Schrift

'tiina', Schrift
© BAK / Michel Bonvin

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© BAK / Michel Bonvin

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© BAK / Michel Bonvin

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© BAK / Michel Bonvin

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'tiina', Schrift

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© BAK / Michel Bonvin

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© BAK / Michel Bonvin

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© BAK / Michel Bonvin

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© BAK / Michel Bonvin

'tiina', Schrift, Specimen

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© Valentin Brustaux

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© Valentin Brustaux

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© Valentin Brustaux

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© Valentin Brustaux

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© Valentin Brustaux

'tiina', Schrift, Specimen
© Valentin Brustaux

'tiina', Schrift, Specimen
© Valentin Brustaux

'tiina', Schrift, Specimen
© Valentin Brustaux

Overview

Kategorie

Grafikdesign

 

Werk

Schrift 'Tiina'

 

Referenz

Schrift 'Tiina' hier erhältlich

Essay

Buchstaben-Verwandtschaften

Wie entwickelt man eine Schrift, die fürs Lesen langer Texte ganz besonders geeignet ist? Der Grafiker und Schriftenentwickler Valentin Brustaux, der an der Genfer Ecole des arts décoratifs ein Grafikstudium abgeschlossen hat, bezeichnet seine Schriftfamilie 'Tiina' als Resultat einer 'rhythmischen Recherche'. Brustaux' Ziel war es, eine neue, interessante, grafisch kohärente und dennoch gut lesbare Schrift zu entwickeln, die sich von bestehenden Schriften abhebt. Valentin Brustaux bezieht sich in seiner Methodik auf den holländischen Grafiker und Typografie-Dozenten Gerrit Noordzij, der mit 'The stroke of the pen: fundamental aspects of western writing' (1982) eine breit rezipierte Untersuchung veröffentlichte. Mit seiner Schriftfamilie 'Tiina' hat Brustaux an der Universität Reading (GB) einen Master in Schriftgestaltung erworben. In Anlehnung an Noordzij betont Brustaux, dass es ihm vor allem um die Systematik der Formen gehe. Er hat sich bei seiner Recherche einen spezifisch 'kalligrafischen' Stil angeeignet und diesen solange vereinfacht und systematisiert, bis daraus die Formensprache von 'Tiina' entstanden ist. Die Buchstaben sind so gezeichnet, dass sie ein Maximum an gemeinsamen Eigenschaften teilen. Brustaux visualisiert dies überzeugend, indem er seine Buchstaben-Kreationen übereinander legt: 'e' und 'n' sind die Grundbuchstaben, auf denen die meisten übrigen Buchstaben basieren. Die Rundungen beim 'e' ergeben die Rundungen der anderen Buchstaben; mit Ausnahme der Serifen stimmen die Buchstaben 'q' mit 'b' überein, dasselbe gilt für 'd' und 'p'. Es braucht ein geschultes Auge, um solche Feinheiten und den eigenständigen Charakter der Schrift zu würdigen. 'Tiina' drängt sich nicht in den Vordergrund, bleibt diskret und will sich dem Text und der Lesbarkeit unterordnen. Dass die von Brustaux entwickelte Schrift so selbstverständlich wirkt, ist das Resultat einer aufwändigen und sorgfältigen Entwicklungsarbeit. 'Tiina', vom Type Directors Club 2008 mit einem 'Certificate of Excellence' ausgezeichnet, ist beim Schriftenverlag 'OurType' erhältlich.
Peter Stohler

Biografie

Name

Valentin Brustaux

 

Geboren

1978

Ausbildung

Typeface Designer (MA of Arts in Typeface Design)
Graphiste