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Philippe Dudouit

'Sahel – The Dynamics of Dust'
© Philippe Dudouit

'Sahel – The Dynamics of Dust'
© Philippe Dudouit

'Sahel – The Dynamics of Dust'
© Philippe Dudouit

'Sahel – The Dynamics of Dust'
© Philippe Dudouit

'Sahel – The Dynamics of Dust'
© Philippe Dudouit

'Sahel – The Dynamics of Dust'
© Philippe Dudouit

'Sahel – The Dynamics of Dust'
© Philippe Dudouit

'Sahel – The Dynamics of Dust'
© Philippe Dudouit

'Sahel – The Dynamics of Dust'
© Philippe Dudouit

'Sahel – The Dynamics of Dust'
© Philippe Dudouit

'Sahel – The Dynamics of Dust'
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'Sahel – The Dynamics of Dust'
© Philippe Dudouit

'Sahel – The Dynamics of Dust'
© Philippe Dudouit

'Sahel – The Dynamics of Dust'
© Philippe Dudouit

'Sahel - The Dynamics of Dust'
© Philippe Dudouit

'Sahel - The Dynamics of Dust'
© Philippe Dudouit

'Sahel - The Dynamics of Dust'
© Philippe Dudouit

'Sahel - The Dynamics of Dust'
© Philippe Dudouit

'Sahel - The Dynamics of Dust'
© Philippe Dudouit

Overview

Kategorie

Fotografie

 

Werk

'Sahel – The Dynamics of Dust', Fotoreportage

Essay

Eindringliche Bilder aus einer vergessenen Konfliktzone

Wie kann man das Leben der Rebellen im Sahel adäquat dokumentieren? Mit den Mitteln der klassischen Reportagefotografie nähert sich der Lausanner Fotograf Philippe Dudouit einem Landstrich, der zu den ärmsten und unwirtlichsten Gegenden der Welt gehört. Sein Fotoprojekt nennt er 'Sahel – The Dynamics of Dust'. Im Jahr 2008 verbrachte er drei Monate mit Tuareg-Rebellen im Norden von Mali und Niger und kehrt seither ab und zu in diese Gegend zurück – das Projekt ist ein Work in Progress. Dudouit bringt eindringliche Bilder aus einer vergessenen Konfliktzone mit. Als die ehemaligen Sahelnomaden sesshaft wurden, nahm der Waffen- und Drogenschmuggel überhand. Zuletzt ist auch noch der Tourismus fast gänzlich eingebrochen; radikale islamische Gruppen rekrutieren in diesen Gegenden ihren Nachwuchs, Rebellengruppen kämpfen gegen die Zentralregierungen von Mali und Niger. Philippe Dudouit vermeidet es, dem Reiz des Exotischen zu erliegen und schafft stille, unspektakuläre Bilder: Ein Flugzeugwrack in der Sandwüste, ein umgestürzter Turm, der bereits zur Hälfte im Sand versunken ist, ein gestrandeter Schützenpanzer im Hof eines Gebäudes, daneben bewaffnete Soldaten. Dudouit porträtiert auf behutsame Art und Weise die Menschen, oft sind es Kinder und Jugendliche. Ein junger Mann posiert stolz in einem rotbraunen Batikgewand, trägt einen beigen Turban und weisse Plastiksandalen. Das Bild ist eigentlich unspektakulär. Erst auf den zweiten Blick wird ein grüner Armee-Beutel auf der Brust des jungen Mannes sichtbar, der wohl Munition enthält. Ein anderes Bild zeigt Mohammed, einen jungen Mann mit grünem Turban, blauen Flip-Flops, rot-orangem T-Shirt mit dem Aufdruck 'King's County'. Er – und auch dies erblickt man nicht sofort – hält eine Kalaschnikow in den Händen. Er bezeichnet sich als 'selbstständig erwerbend' und lebt im Norden von Niger, in einer Rebellen- und Bürgerkriegszone, die vom Westen weitgehend ignoriert wird. Die Bilder des an der Fotoschule in Vevey ausgebildeten Fotografen sind still, aber einprägsam. Sie bleiben in unserem Bildgedächtnis haften.
Peter Stohler

Biografie

Name

Philippe Dudouit

 

Geboren

1977

Ausbildung

Photographer


 

Webseite

www.phild.ch