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laufendes Jahr

Jan Abellan

'Grischa Lumnezia'

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'
© BAK / Anja Schori

'Grischa Lumnezia'

Portrait

Portrait
© BAK / Gina Folly

Overview

Kategorie

Grafikdesign

 

Werk

'Grischa Lumnezia'

Essay

Tradition trifft Innovation

Als Grundlage für seine Bachelorarbeit an der ECAL wählte Jan Abellan den Holzschnitt der traditionellen Holzbauarchitektur des Val Lumnezia im Graubünden. Davon ausgehend entwickelte er eine Schrift, die speziell auf zeitgenössische alpine Architektur zugeschnitten ist.

Für die ersten Versuche am Holz bediente sich der junge Grafiker der ursprünglichen Hilfsmittel Meissel und Hammer. Die einzelnen Buchstaben der Schrift nehmen zwar die Form des traditionellen Holzschnitts auf, stehen jedoch vor allem in Bezug zum rauen Bergklima. Dabei ist eine Schrift entstanden, die den Übergang in die dreidimensionale Welt geschafft hat. Unterschiedlicher Lichteinfall verändert die Buchstaben und setzt ihre ganze Form frei. Die Buchstaben verändern sich je nach Wetterlage und Tageszeit.

Jan Abellan experimentiert in einem Feld, in dem sich die Buchstaben nicht mehr nur durch Strichdicke und Serifen definieren, sondern auch auf die Welt reagieren können, die sie umgibt. Mithilfe eines digitalen 3-D-Programms entwickelte er ein wiederverwertbares und mobiles Buchstabensystem, mit dem Buchstaben in die Betonfassaden eingelassen werden können. Wie im traditionellen Holzschnitt, wo die Strichdicke von der Tiefe der Schnitzerei abhängt, variiert die Einbuchtung den Umfang des Schattens, was für die Lesbarkeit der Buchstaben wesentlich ist. In einer gelungenen Synthese von Innovation und Tradition gelang Jan Abellan ein schwieriges und überraschendes Experiment. Wir werden im Val Lumnezia nach den Inschriften Ausschau halten.

Biografie

Name

Jan Abellan

 

Geboren

1986

Ausbildung

Graphic Designer


 

Webseite

www.janabellan.ch