Über den Jahrgang 2018

Swiss Design Awards exhibition detail
© BAK / Robert Aebli

Swiss Design Awards exhibition entrance
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Exhibition view
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Freitag LAB AG_Nicola Stäubli
© BAK / Raphael Hefti

Books by Julia Born
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Exhibition view_Forbidden Denimeries
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Nice Magazine by Hammer
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Exhibition view Swiss Grand Award for Design
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Swiss_Grand_Award_for_Design_scenography_by_Lucas_Uhlmann
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Alain Berset talking to jury president Jörg Boner and winner Christophe Guberan
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Alain Berset talking to Rafael Kouto
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Swiss Grand Award for Design Winner Felco
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President of the federal design commission
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Award ceremony
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Award Ceremony_Hammer
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Award Ceremony Xénia Laffely
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Swiss Grand Award for Design winner Cécile Feilchenfeldt
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Swiss Grand Award for Design winner Rosmarie Tissi
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Swiss Grand Award for Design winner Felco with Alain Berset
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Swiss Grand Award for Design winner Cécile Feilchenfeldt on TV
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Opening night_June Shop
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Opening night
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Wettbewerb

Im Jahr 1917 wurde die Designförderung zur Aufgabe des Bundes erklärt, der Wettbewerb für Stipendien – heute Preise – wurde ein Jahr später eingeführt. Die Eidgenössischen Räte befanden damals, dass die Förderung des Schweizer Designs einen wichtigen Beitrag zur nationalen Identität und zur Ankurbelung der Wirtschaft bewirken wird. Damals wie heute ging es um den Blick ins eigene Land und die Wirkung darüber hinaus. Gute Gestaltung ist ein Export- und Kulturgut.

Was gute Gestaltung ist, muss immer wieder aufs Neue verhandelt werden. 2018 freut sich die Designkommission 17 Gewinnerinnen und Gewinner und 33 Nominierte der Schweizer Designpreise in Basel präsentieren zu dürfen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen ihre Arbeiten vor einer breiten Öffentlichkeit zur Debatte. Das Leistungsniveau ist in diesem Jahr hoch. Einem internationalen Vergleich halten die Arbeiten stand. Das müssen sie auch. Denn Gestaltung kennt keine Landesgrenzen. Wer heute auf hohem Niveau entwirft, hat die Komfortzone längst verlassen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigen solides Handwerk genauso wie frische, neue Ausblicke. Einige formulieren Visionen. Andere verblüffen mit klassischen Themen. Junge Positionen stehen neben Leistungen einer mittleren Generation. Einige verstören unsere Sehgewohnheiten. Brechen mit alten Vorlieben. Geforscht wird ebenfalls. An neuen digitalen
Produktionstechniken genauso wie an der Wurst. Einem Nahrungsmittel, das Schweizerischer nicht sein könnte. Vor uns liegt der Spiegel des kulturellen Nährbodens der Schweiz.

Gute Gestaltung ist in erster Linie ein Beitrag an die Kultur. Sie ist darüber hinaus auch immer ein Beitrag an die Wirtschaft. Dann nämlich, wenn Fragen der Zukunft verhandelt werden. Diese können Innovations- und Erneuerungsprozesse auslösen. Wirtschaftliche Weitsicht ist genauso exportierbar, wie kulturelle Identität. Beides fällt auf das Land
zurück, aus dem es kommt.


Jörg Boner – Präsident der Eidgenössischen Designkommission

Jury

Präsident
Jörg Boner
Produktdesigner, Zürich

Mitglieder
Laurent Benner
Visueller Gestalter, London

Claudia Caviezel
Textildesign und Entwicklung bei Akris, St. Gallen

Dr. Davide Fornari
Associate professor Research and development
ECAL, Renens

Tatyana Franck
Directrice
Musée d’Elysée, Lausanne

Christoph Hefti
Textildesigner, Brüssel

Aude Lehmann
Graphiste, Zurich

ExpertInnen
Catherine Ince
Senior Curator, Design, Architecture and Digital Department
Victoria and Albert Museum, London

Radovan Scasascia
Web designer and musician, London

Meret Ernst
Designhistorikerin, Zürich